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Luftwaffe Leitfaden

Anfordern von Luftnahunterstützung (CAS)

Pogo /
49. Fallschirmjägerbataillon Luftwaffe


  1. Einleitung
  2. Planung
    1. Zugführer / Platoon-Commander
    2. JTAC und Pilot
    3. Ausrüstung
  3. Execution / Durchführung
    1. Check-in Briefing
      1. Kommunikationsbeispiel
    2. 6- Liner
      1. Kommunikationsbeispiel
  4. STRIKECON
  5. Quick Sheet
    1. Cheat Sheet for air-to-air combat callouts
  6. Glossar


1 Einleitung

Die Übersicht in komplexen Kampfsituationen zu behalten stellt für Einsatzleiter und Truppführer häufig eine herausfordernde Aufgabe dar. Dennoch entscheidet die Bewältigung dieser schwierigen Hürde oftmals über das Scheitern oder Gelingen eines taktischen Zuges. Um Chaos auf dem Schlachtfeld zu vermeiden werden daher Leitfäden und Protokolle erstellt, die das gemeinsame Agieren standardisieren und erleichtern. Besonders bei kritischen taktischen Elementen, wie der Luftnahunterstützung, ist die Anwendung solcher Verfahren sinnvoll, da ansonsten im schlimmsten Falle sogar Verbündetenbeschuss entstehen kann. Dieser Leitfaden vermittelt die Kenntnisse zur sicheren Anforderung der Luftnahunterstützung.

Hinweis: Das hier beschriebene Vorgehen orientiert sich stark an den Strukturen der realen Welt, bildet diese aber nicht in Gänze ab. Um den Unterschieden zwischen Spielwelt und Realität gerecht zu werden, wurden gegenüber dem echten Vorbild einige Anpassungen gemacht.


2 Planung

Der erfolgreiche Einsatz von Luftnahunterstützung fängt bereits während der Planungsphase eines Einsatzes an. Dabei ist es für eine höchstmögliche Effizienz notwendig, dass nicht nur JTAC1 und Pilot in diese Überlegungen einbezogen werden, sondern auch der Zugführer(Platoon-Command) sowie die Truppführer(Squadleader). Folgend werden die Planungsvorgaben der unterschiedlichen Rollen beleuchtet:

2.1 Zugführer/Platoon-Command

Area of Operations (AO)/Einsatzgebiet
Wo findet der Einsatz statt und in welchem Bereich werden dem Luftfahrzeug voraussichtlich Ziele zugeteilt?

Restrictions/Beschränkungen
Gibt es Bereiche, die das Luftfahrzeug in keinem Fall überqueren darf? Gibt es Gebiete, in denen eine vorgegebene Höhe nicht unter-/überschritten werden darf?

Phases/Phasen
In der Regel steht die Luftnahunterstützung nicht zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt zur Verfügung. Dies würde Ressourcen kosten und das Luftfahrzeug unter Umständen unnötig in Gefahr bringen, beispielsweise durch ausstehende Aufklärung des Einsatzgebiets.
Um dies zu vermeiden, wird der Einsatzablauf durch den Zugführer in Phasen unterteilt. Die Anzahl der Phasen ist beliebig zu wählen. Der Übergang von einer zur nächsten Phase kann sowohl durch zeitliche Angaben (Timer oder feste Zeitpunkte), aber auch durch das Erfüllen zuvor definierter Bedingungen ausgelöst werden.

Command Authority/Befähigung
Ein Luftfahrzeug greift Ziele nur dann an, wenn es eine entsprechende Freigabe erhält. Damit die Funkwege zur Autorisierung von Angriffen nicht unnötig lang werden, muss im Vorfeld geklärt werden, wer Angriffe autorisieren darf. Diese Befähigung kann durchaus an zeitliche Rahmen, wie beispielsweise festgelegte Einsatzphasen gebunden werden. Die Autorisierung von CAS2 durch Truppführer (Squad-Leader) erfolgt durch das STRIKECON3-System.

Communications/Kommunikation
Um die Kommunikation effizient und transparent zu halten werden im Vorfeld folgende Funkfrequenzen definiert:

  • Air/Langstrecke Luftraum Auf dieser Frequenz findet die gesamte Kommunikation im Luftraum statt. Alle Piloten sowie der JTAC funken auf dieser Frequenz.
  • Strike-Coordination/Langstrecke JTAC (Optional) Auf dieser Frequenz erreichen alle autorisierten Elemente den JTAC und fordern CAS an. Sollten Aufklärungsflüge (Recon Flights3) durchgeführt werden, kann der JTAC die Bodentruppen auf dieser Frequenz über die Ergebnisse direkt informieren. Die Verwendung dieser Frequenz ist optional, der Zugführer kann entscheiden den JTAC stattdessen auf die standard – Langstreckenfrequenz der Bodentruppen zu schalten.
  • Emergency/Notfall-Kurzstreckenfrequenz Diese Frequenz sollte jedem Soldaten vor dem Einsatz mitgeteilt werden; sie wird dafür verwendet, CAS-Angriffe in Notsituationen abzubrechen. Im Falle eines angeforderten Luftschlags, der durch eine plötzliche Änderung der Einsatzparameter abgerochen werden soll, dies aber nicht möglich ist, da der Truppführer (Squadlead) nicht zur Verfügung steht, wird diese Frequenz von einem verfügbaren Truppmitglied verwendet, um den JTAC über den Missionsabbruch zu informieren.

In der Regel müssen derartige Funksprüche schnell stattfinden daher reicht eine verkürzte Kommunikation völlig aus („Truppname“ CAS abort, abort, abort!). Der JTAC gibt diese Info dann zuerst an den Piloten weiter und bestätigt anschließend über die Notfallfrequenz den Abbruch.

2.2 JTAC und Pilot

IPs (Initial Point)&BP (Battlepoints)
Diese Punkte werden als Einflugspunkte für CAS-Einsätze genutzt. Sie sollten in sinnvollen Abständen zueinander und zur AO gesetzt werden. Es ist darauf zu achten, diese nicht innerhalb der eingeschränkten Fluggebiete zu setzen.

AA (Anti-Air)/Luftabwehr
Falls durch Aufklärung im Vorfeld feindliche Luftabwehr bekannt ist, sollte diese mitsamt ihrem Wirkungsradius gekennzeichnet werden. Die Beschaffenheit des Terrains spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Holding Patterns/Halteschleifen
Der JTAC sollte im Vorfeld mindestens eine Halteschleife kennzeichnen, die er den Piloten nach dem Start als Aufenthaltspunkt zuweisen kann.

Routes/Flugrouten
Optional sind im Vorfeld bereits Flugrouten zu kennzeichnen, die für unterschiedliche Zwecke, wie beispielsweise Landeanflüge oder Transfers zwischen Holding Patterns genutzt werden können.

Possible Threats/Gefahren
Neben bekannten AA-Stellungen, kann es noch weitere Gefahren für das Luftfahrzeug geben. Dabei kann es sich um hohe Berge handeln, die wegen schlechten Wetters nur schwer zu erkennen sind oder zivile Luftfahrtrouten, die zu meiden sind. Es ist sinnvoll diese im Vorfeld, falls vorhanden und bekannt, zu kennzeichnen.

Ordnance/Bewaffnung
Falls eine bestimmte Bewaffnung des Luftfahrzeugs gewünscht ist, sollte dies im Vorfeld kommuniziert werden, andernfalls informiert der Pilot den JTAC später im Check-In Briefing über die Bewaffnung.

2.3 Ausrüstung
Die Ausrüstung eines JTACs umfasst folgende Gegenstände:

  • Langstreckenfunkgerät
  • Kurzstreckenfunkgerät
  • Laser Designator
  • Ersatzbatterie
  • IR-Granaten
  • Rauchgranaten (verschiedenfarbig)
  • Unterlaufgranatwerfer mit Rauchgranaten
  • Maptools
  • GPS/Rugged Tablet
  • IR-Laserpointer (Rifle Extension) (für Nachteinsätze)
  • Map-Taschenlampe/Chemlight (für Nachteinsätze)
  • IR-Strobes (für Nachteinsätze)

3 Execution/Durchführung

Folgend wird die konkrete Durchführung der einzelnen Kommunikations- sowie Koordinationsschritte benannt und erläutert.

3.1 Check-in Briefing

Im Check-In Briefing meldet sich der Pilot beim JTAC und teilt ihm die Details über den Zustand seines Luftfahrzeugs mit. Dabei werden folgende Punkte genannt:

  • Number and type of aircraft
  • Position and altitude
  • Ordnance (full report)
  • Playtime4
  • Capabilities
    • Self-Lase
    • Active Radar
  • Remarks (Damages or malfunctions)

3.1.1 Kommunikationsbeispiel

<JTAC> this is <Pilot> are you ready to receive Check-In, over
<Pilot> <JTAC> send it, over
One times F181
Currently at Holding Pattern Texas at 2000 meters altitude
450rounds gun, 4 times AA long-range active, 2 times AA short-range infrared, 2 times ATGM with laser and radar, 3 times GBU, 1 times Cluster with laser
60 mikes playtime
Self-lase and active radar capable
No remarks, over

good copy on Check-In, standby for further orders, out

3.2 6-Liner

Die Übermittlung eines Angriffsziels für das Luftfahrzeug erfolgt durch einen 6-Liner. Dieser wird vom JTAC erstellt und nach Fertigstellung an den Piloten übermittelt. Der JTAC trägt die Verantwortung für die Folgen des CAS-Angriffs. Um dem Piloten die Parameter des Angriffs näher zu bringen, gibt es eine Einteilung in unterschiedliche Typen:

  • Type I
    • LOS5 zwischen Luftfahrzeug und Ziel
    • LOS zwischen JTAC und Ziel
    • Markierungsmöglichkeiten:
      • Laser
      • Rauch
      • Talk-On6
      • Sparkle7 (nur bei Nacht)
  • Type II
    • LOS zwischen Luftfahrzeug und Ziel
    • Kein LOS zwischen JTAC und Ziel
    • Markierungsmöglichkeiten:
      • Rauch
      • Talk-On
  • Type III
    • LOS zwischen Luftfahrzeug und Ziel
    • Markierungsmöglichkeiten:
      • Laser (eingeschränkt)
      • Rauch
      • Talk-On
      • Sparkle (nur bei Nacht, eingeschränkt)

Bei einem Type III-Angriff, handelt es sich um eine dauerhafte Feuerfreigabe für ein bestimmtes Gebiet. Diese Option bietet dem Piloten am meisten Freiheiten und benötigt nicht die ständige Aufsicht des JTACs. Nachdem der Pilot alle Feinde bekämpft oder keine Munition mehr hat, meldet er dies dem JTAC.

Durch den 6-Liner werden folgende Zeilen übermittelt:

  1. IP/BP
  2. TARGET DESCRIPTION
  3. TARGET LOCATION
  4. MARK TYPE
  5. FRIENDLIES
  6. EGRESS

Diese werden durch den Piloten bestätigt, anschließend folgen die Remarks:

  • Troops in contact or danger close8
  • Altitude restrictions
  • Threat
  • Ordnance requested
  • Hazards
  • Planned redos of the attack run

Der Pilot wiederholt nun die Punkte 1, 3, 4 und 5 aus dem 6-Liner. Anschließend bestätigt der JTAC das read back und teilt dem Piloten einen Angriffszeitpunkt mit:

  • Time on target(TOT): Genauer Zeitpunkt des Angriffs („TOT ASAP“ bedeutet Angriff soll sofort begonnen werden)
  • Time to target(TTT): Timer bis zum Angriff
  • Cleared dry: Noch keine Angriffsfreigabe, Pilot soll sich lediglich bereithalten den Angriff durchzuführen

Der Pilot bestätigt und beginnt mit dem Angriff bzw. hält sich für den Angriff bereit.

3.2.2 Kommunikationsbeispiele

Example Type I-Firemission

<Pilot> this is <JTAC> for Type I firemission, over
<JTAC> this is <Pilot> ready to copy Type I, over
IP Poseidon
2 times BMP
LT Charlie
Marked laser
Friendlies are 300 meters southwest
Egress east
Advise when ready for remarks, over
Ready to copy remarks
Target is in contact with troops
MANPADs one klick north of target
Use GBU
Plan for 1 redo, over
IP Poseidon, LT Charlie, Marked Laser, Friendlies 300 Southwest, over
Read back correct, Time on target ASAP, over
<Pilot> copies, ETA 1 mike, out
Inbound
Continue, Laser on
Looking
Contact
Tally

Cleared hot!
Bombs away
Splash!
hit!
Laser off, switching
Inbound for redo
Continue, Laser on
Looking
Contact
Tally

Cleared hot!
Bombs away
Splash!
hit!
Targets destroyed, head back to your previous holdingpattern, over
<Pilot> copies, out

Example Type III-Firemission

<Pilot> this is <JTAC> for Type III firemission, over
<JTAC> this is <Pilot> ready to copy Type III, over
IP Hope
Several armoured vehicles and tanks
BT Delta with a 500 meter radius
No marks
Friendlies are 900 Meters North
Egress North
Advise when ready for remarks, over
Ready to copy remarks
Use ordnance at your discretion, over
IP Hope, BT Delta with 500-meter radius, No Marks, Friendlies 900 North,
over
Read back correct, Time on target ASAP, over
<Pilot> copies, ETA 1 mike, out
Inbound
Be advised targets moved 100 meters north cleared for engagement
Solid copy, engaging
Contact
Bomb away
Splash
First target destroyed
Bomb away
Splash
Second target destroyed
Rifle away
Splash
Engagement complete, three targets destroyed, over

<JTAC> copies, head back to your previous holdingpattern, over
<Pilot> copies, out


4 STRIKECON

Bei Einsätzen in weitläufigem Gelände, ist es dem JTAC nicht immer möglich alle Positionen des Kampfgeschehens einzusehen. Daher haben die Truppführer(Squadleader) in Missionen, in denen Sie die nötige Autorisierung erhalten haben, die Möglichkeit zum Anfordern von Luftnahunterstützung durch die Verwendung des STRIKECON-Systems. Dieses dient mit seinen fünf Eskalationsstufen dem effizienten Einsatz der Luftnahunterstützung bei dem drei Parteien, bestehend aus Truppführer(Squadleader), JTAC und Pilot reibungslos miteinander kommunizieren. Dabei wird das STRIKECON-Level für jeden Trupp(Squad) individuell festgelegt. Folgend werden die Eskalationsstufen sowie ihre Verwendung beschrieben.

STRIKECON 5

Kriterien für Truppführung/Squadlead:
Keine Luftunterstützung benötigt

Reaktion des JTACs:
Keine/Deeskalation vorheriger STRIKECON-Stufen

Reaktion des Piloten:
Keine/Abbruch einer vorangegangenen Feuermission

STRIKECON 4

Kriterien für Truppführung/Squadlead:
Feindkontakt ist absehbar; Luftnahunterstützung könnte im weiteren Verlauf notwendig werden

Reaktion des JTACs:
Überwachung von Position und Bewegungsrichtung des Squads

Reaktion des Piloten:
Keine, Pilot wird nicht über Eskalation von STRIKECON5 auf STRIKECON4 informiert

STRIKECON 3

Kriterien für Truppführung/Squadlead:
Ein konkretes Ziel wurde ausgemacht; eine Möglichkeit der Zielmarkierung wurde gefunden (Smoke/Laser/IR-Grenade/Sparkle)

Reaktion des JTACs:
Vorbereitung einer Firemission, diese wird noch nicht an den Piloten übermittelt; bei Bedarf die aktuelle Holding Pattern des Piloten näher an das Einsatzgebiet oder den IP verschieben

Reaktion des Piloten:
Keine, Pilot wird nicht über Eskalation von STRIKECON4 auf STRIKECON3 informiert; eventuell verschieben der Holding Pattern

Achtung: STRIKECON3 wird vor allem bei bevorstehenden Angriffen auf Feindstellungen genutzt. Falls die Situation es durch zeitkritische Umstände erfordert (beispielsweise durch einrückende Feindkräfte), sollte der Truppführer/Squadleader in Erwägung ziehen direkt auf STRIKECON2 oder sogar STRIKECON1 zu eskalieren.

STRIKECON 2

Kriterien für Truppführung/Squadlead:
Siehe STRIKECON3; Angriffsfreigabe steht unmittelbar bevor

Reaktion des JTACs:
Übermittlung der Firemission an den Piloten ohne Feuerfreigabe; bei Holding Pattern ohne Sicht auf das Zielgebiet zwei Anflüge/Approaches einplanen, sofern das Ziel nicht durch Laser/IR markiert wird, da der Pilot u.U. für die Waffensysteme selbstständig markieren muss

Reaktion des Piloten:
Aufnahme und Vorbereitung der FireMission; bei Holding Pattern mit Sicht auf das Zielgebiet bereits Einsicht nehmen und Position von Verbündeten sowie Angriffsziel ausfindig machen, Information an den JTAC weitergeben, wenn das Zielgebiet nicht eingesehen werden kann; bereithalten für schnellstmögliche Durchführung des Angriffs bei Freigabe

STRIKECON 1

Kriterien für Truppführung/Squadlead:
Angriff auf das Ziel soll beginnen

Reaktion des JTACs:
Erteilung der Feuerfreigabe

Reaktion des Piloten:
Durchführung der FireMission; Eventuell sind 2 Anflüge nötig, wenn das Ziel zunächst gefunden und für die eigenen Waffensysteme markiert werden muss

STIKECON 1 Broken

Kriterien für Truppführung/Squadlead:
Schwere Verluste, aussichtslose Situation; eigene Position wenn möglich markieren

Reaktion des JTACs:
Übermittlung einer Type III – FireMission an den Piloten mit Feuerfreigabe auf alle feindlichen Elemente im Bedrohungsbereich der eigenen Kräfte; Hinweis auf STRIKECON1 Broken geben („This is a Type III FireMission due to STRIKECON1 Broken.“)

Reaktion des Piloten:
Durchführung der FireMission nach Erkennung der Markierung; Priorisierung von harten Zielen; Auf IFF9 und hohe Präzision achten, da danger close

Hinweis: Nach Ende eines Angriffes oder einer Gefahrensituation sollten die Truppführer/Squadleader daran denken, das STRIKECON-Level wieder zu deeskalieren, um die Kapazitäten des JTACs nicht auszulasten.


5 Quick Sheet

5.1 Planung

Platoon Command / Zugführer
Area of Operations (AO)/Einsatzgebiet
Restrictions
Phases
Command Authority
Communications

JTAC und Pilot
IPs (Initial Point)
AA (Anti-Air)
Routes
Possible Threats
Ordnance

5.2 Execution / Durchführung

Check-In Briefing

  • Number and type of aircraft
  • Position and altitude
  • Ordnance (full report)
  • Playtime
  • Capabilities
    • Self-Lase
    • Active Radar
  • Remarks (Damages or malfunctions)

6-Liner

  • Type I
    • LOS – Aircraft –> Target
    • LOS – JTAC –> Target
  • Type II
    • LOS – Aircraft –> Target
  • Type III
    • LOS – Aircraft –> Target
    • Full Engagement
  1. IP/BP
  2. TARGET DESCRIPTION
  3. TARGET LOCATION
  4. MARK TYPE
  5. FRIENDLIES
  6. EGRESS

Remarks

  • Troops in contact or danger close
  • altitude restrictions
  • Threat
  • Ordnance requested
  • Hazards
  • Planned redos of the attack run

TOT = Time on Target
TTT = Time to Target

5.3 STRIKECONS

STRIKECON 5
No CAS

STRIKECON 4
CAS might be needed
No info to the pilot

STRIKECON 3
Ground troops acquired a target
Still no info to the pilot
JTAC prepares firemission

STRIKECON 2
Pilot is informed
No clearance

STRIKECON 1
Firemission is executed

STRIKECON 1 Broken
Situation is FUBAR
Infantry marks own position
JTAC gives Type III-Firemission to pilot

5.4 Cheat Sheet for air- to-air combat callouts

Fox One – Semi-active radar-guided missile, i.e. Sparrow
Fox Two – Infrared guided missile, i.e. Sidewinder
Fox Three – Active radar-guided missile, i.e. AMRAAM


6 Glossar

JTACJoint terminal attack controller – Soldat mit erweiterter Ausbildung zur Koordinierung von Luftangriffen
CASClose Air Support – Taktische Luft-Boden Angriffe zur direkten Unterstützung von eigenen Bodenstreitkräften
Recon FlightAufklärungsflüge, die durch den JTAC angefordert werden. Dabei muss die gewünschte Art der Aufklärung definiert werden (aktives Radar, visuelle Aufklärung, suche nach bestimmten Kontakten)
PlaytimeBeschreibt die verfügbare Einsatzzeit eines Luftfahrzeugs in Minuten
LOSLine-of-sight – eine freie Luftlinie zwischen zwei Referenzpunkten, ohne Objekte, die diese unterbrechen
Talk-OnVorgang bei dem der JTAC dem Piloten den Anflug mit Referenzpunkten schildert, damit dieser das Ziel findet
SparkleZielbeleuchtung mit dem Waffenaufsatz-Laser; kann nicht von den Systemen des Flugzeuges erfasst werden und hilft dem Piloten lediglich optisch das Ziel zu finden; wird oft in Zusammenhang mit dem rope verwendet
Danger closeVerbündete Einheiten sind so nah am CAS-Zielgebiet, dass mit erhöhter Wahrscheinlichkeit des Eigenbeschusses gerechnet werden muss
IFFIdentification friend or foe – Identifikation und Unterscheidung von Freund- und Feindkräften